Ihr Lieben,

Ich schreibe heute über ein für mich recht unangenehmes Thema, nämlich Problemhaut und Teenagerakne. Mit meinen  jungen 16 Jahren gehöre ich ja noch zu den „Küken“ unter den Bloggern. Ich erfinde mich und meinen Stil gerade noch, beobachte die älteren Blogger mit eine Mischung aus Ehrfurcht, Bewunderung und vielleicht manchmal auch ein bisschen Neid. Ich sehe die Bilder auf den Blogs und denke mir „WOW“ wie makellos die alle sind. Elfengleich, wunderschön und perfekt bis in die kleinste Pore. Tja PERFEKT – bin ich leider nicht.

Problemhaut

Problemhaut

Make up macht es erträglich, hilft aber auch nur bedingt

Ich habe Akne seit ich ca 13 Jahre alt bin! Alleine das Wort  auszusprechen und es mir mir selbst in Verbindung zu bringen, war anfangs ganz schlimm für mich. Ich und Akne…empfindliche Haut vielleicht, von mir aus auch Problemhaut, aber Akne?…NEVER! Natürlich weiß ich das es  Menschen gibt, die noch viel schlimmer betroffen sind als ich und in deren Ohren ist das hier sicher nur Wohlstandsheulen, aber ist es nunmal ein Problem für MICH und es kratzt ziemlich an meinem Selbstbewusstsein.

Was tue ich dagegen?

Am Anfang habe ich noch diverse Mittelchen aus der Drogerie ausprobiert. Von Hautklar bis Clerasil – geholfen hat es kaum, im Gegenteil meine Haut war irgendwann eigentlich nur noch gestresst. Make up ist mein bester Freund, Concealer ist mein ständiger Begleiter und ungeschminkt aus dem Haus.. NO WAY! Bis ich mir selber eingestehen konnte, dass ich das alleine nicht in den Griff kriege, hat meine Mama viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Sie war es dann auch die mir einen Termin beim Hautarzt ausgemacht hat, als ich mal wieder einen richtig schlimmen Schub hatte. Typische Teenager Akne, war dann der Kommentar der Ärztin.

Problemhaut

Hier sieht man sehr schön, dass mein Gesicht auf der Stirn am schlimmsten betroffen ist.

Bei mir beschränkt sich die Akne zum größten Teil auf die Stirn, aber auch um den Mund „blühe“ ich gelegentlich stressbedingt. Es ist dann auch schwer die Finger weg zu lassen und so mischen sich die Pickel gern mit dunklen Pickelmalen, die zwar genau wie die Pickel irgendwann wieder verschwinden, aber leider länger sichtbar bleiben. Meine Haut reagiert auf alles mögliche, Schulstress, Stress mit Freunden, ungesundes Essen, Heizungsluft im Winter und vorallem wenn ichs mal wieder mit diveren Mittelchen übertreibe. Im Herbst hatte ich mal eine ganz unschöne Erfahrung mit Teebaumöl gemacht. Eine Freundin hatte es mir empfohlen, weil es ihr so gut hilft. Das Ergebniss war ein heftiger Schub der schon fast wie eine Allergische Reaktion aussah. Jedenfalls  verschrieb mir die Hautärztin eine austrocknende Creme und Tabletten mit antibiotischer Wirkung. Die Creme war furchtbar. Meine ganze Haut fing an zu kribbeln und sich wie verrückt  zu schälen. Zwar ist dieser Schäleffekt  schon irgendwie gewünscht, aber eben nicht so heftig wie es dann letztlich bei mir war. Auch die Ärztin sah beim zweiten Termin ein das dieses Präperat irgendwie zu stark für mich ist. Nun nehme ich Tabletten die eine antibakterielle Wirkung haben, welche besser helfen.

Nicht experimentieren!

Seit einigen Monaten habe ich nun auch in meiner Hauptpflege einiges geändert, außerdem verwende ich nur noch Mineralpuder Make up. So langsam bessert sich alles. Das Schlimmste ist das man Geduld haben muss, und das gehört nun wirklich nicht zu meinen Stärken.

Hautpflege

Das ist meine aktuelle Hautpflege, wobei ich die Mia nur verwende wenn keine offenen Stellen da sind.

Ich will heute jedem der sich auch mit diesem Problem herumplagt Mut machen. Du bist nicht alleine! Ich kann nur empfehlen nicht herumzuexperimentieren und sich wirklich einen guten Hautarzt zu suchen. Natürlich bekommt man dadurch auch nicht sofort eine engelsgleiche Porzelanhaut, aber es wird Stück für Stück besser und man fühlt sich wieder etwas wohler in seiner Haut.

Eure Saskia

3 thoughts on “Problemhaut – Was hilft?

  1. Ich finde es toll, dass du das Thema so ehrlich ansprichst. Unter Bloggern werden Probleme mit dem Äußeren ja gerne etwas unter den Tisch gekehrt und dank Photoshop und Filter kann man ja auch alle Unreinheiten oder Makel beseitigt werden. JDas ist natürlich absolut verständlich, aber dennoch sollte man sich bewusst sein, dass Bloggerbilder im Internet nur ein Teil der Wahrheit ist. Ehrliche Posts mit ehrlichen Bildern helfen sicher, dass man sich wieder in Erinnerung ruft, dass keiner perfekt ist.
    Außerdem stimmt es, dass man sich selbst immer viel kritischer beäugt als andere.
    Liebe Grüße
    S.
    http://cappuccinocouture.blogspot.de/

  2. Danke für diesen Post, endlich jemand, der offen darüber spricht. Wenn man die ganzen photogeshoppten Bilder betrachtet, kriegt man einen total falschen Eindruck des Schönheitsideals und das finde ich sehr schade. Klar, jeder möchte sich von seiner besten Seite zeigen und hier und da mal was wegretuschieren finde ich auch völlig ok, aber muss da dann so was wie #nomakeup oder #allnatural drunterstehen? Nein danke.
    Ich bin zum Glück nicht von Akne betroffen, habe aber auch ein sehr schlechtes Hautbild. Ich habe viele verschiedene Produkte ausprobiert, aber im Moment ernähre ich mich vegan und seitdem fühle ich mich nicht nur besser, sondern auch meine Haut ist besser und ich hoffe, dass es so weitergeht.
    Danke auch für deinen Kommentar auf meinem Blog, so habe ich deinen gefunden und bin echt beeindruckt – deswegen bin ich dir direkt auf Bloglovin gefolgt.
    LG,
    Gianna von http://giannavictoriia.blogspot.de

    • Liebe Gianna, ganz vielen Dank für den lieben Kommentar. Ich freu mich sehr das du mir bei Bloglovin folgst und folge natürlich gern zurück. Liebe Grüße Saskia

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